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Liebenau-Ostheim, 03.08.2015

Der Mähdrescher steht am Feld, die Braugerste wiegt sich leicht im Wind. Bio-Landwirt Ludwig Rüdiger (58) erntet heute die zweizeilige Bio-Braugerste Sorte Marthe, die er für die Warburger Brauerei angebaut hat. Auf zwei Schlägen mit insgesamt 2,5 ha steht die Braugerste.

 

Landwirt Rüdiger ist zufrieden, die Geste sieht gut aus. Trotz der Trockenheit in den vergangenen Wochen ist es zu keinen Schäden gekommen. „Aber wie das Korn wirklich ist, weiß man erst, wenn es gemäht ist“ schmunzelt Rüdiger. Der Blick geht vom Gerstenschlag in das Diemeltal. Ostheim liegt östlich der Stadt Liebenau in einer Bucht des Diemeltals. Rund um den Ort steigen die Muschelkalkhänge des Diemelrückens mit Ihren geschützten Kalkmagerwiesen steil an. Der Höhenwanderweg zwischen Liebenau und Lamerden ist ein absoluter Geheimtipp empfiehlt der Bio-Bauer, von hier habe man einen herrlichen Blick in das Diemeltal und auf Ostheim.

Ludwig Rüdiger ist Bio-Landwirt der ersten Stunde. Schon 1984 stellte der Nebenerwerbslandwirt seinen Hof auf den Biolandbau um. Ausschlaggebend sei für Ihn damals der zunehmende Einsatz von Spritz- und Düngemitteln gewesen: „Mein Ziel war es immer gesunde Lebensmittel zu erzeugen, dabei wollte ich nicht von den Einschätzungen und Empfehlungen großer Unternehmen abhängig sein“.

Heute sieht sich der 58-jährige als Landwirt und Gärtner. Auf seinen Äckern arbeitet er in einer 5-Felderwirtschaft. Entsprechend vielfältig ist sein Land bestellt. Rüdigers besonderer Stolz ist derzeit sein Versuch Soja zu kultivieren. Hier helfen ihm der gute Boden und die geschützte Lage der Flächen in der Ostheimer Bucht. Vielleicht kommt neben dem Warburger Bio-Bier zukünftig auch ein regional erzeugter Bio-Tofu aus Ostheim.

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