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Spaß am Handwerk bei Kohlschein-Brauern führt zum "Roten Bock"

Warburg. Vom Geschmack haben sich die Freunde des Braumeisters bereits beim Fußballspiel der Dortmunder Borussen gegen Liverpool überzeugt. Peter Schießl hatte die neue Spezialität aus der Warburger Brauerei zur TV-Übertragung kredenzt. "Ein Editionsbier", sagen die Brauerei-Chefs Michael und Franz-Axel Kohlschein. Der "Rote Bock" werde ab Montag in den Regalen des Handels stehen.

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Quelle: www.nw.de; Bildquelle: www.nw.de

Heute ist es so weit, die ersten beiden Tanks für den neuen, obergärigen Gärkellerbereich sind eingetroffen. Es handelt sich um zwei spezielle Weißbiertanks zur Herstellung von obergärigen Bierspezialitäten. Bisher war unser Gärkeller ausschließlich auf die Herstellung untergäriger Biere ausgerichtet. Aber ein richtiges „bayerisches“ Weizenbier benötigt eine andere Technologie. Die Hefe schwebt im Gärprozess nach oben und wir von oben geerntet (anders als die untergärige Hefe, die sich am Tankboden sammelt – daher die jeweilige Benennung). Dazu dienen die an den Tanks angebrachten „Schnäbel“. Durch sie wird die Erntehefe vom Brauer in die Hefewanne geschöpft. Durch diese schonende und drucklose Behandlung kann die obergärige Hefe ihre Besonderheit am besten entfalten: Die Erzeugung fruchtiger Aromen z.B. nach Banane, die für traditionelle bayerische Weißbiere so typisch ist.

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Die 6 Meter hohen Tanks mit einem Volumen von jeweils 14.300 l haben wir aus dem geschlossenen Schweinfurter Brauhaus gebraucht erworben. Hier waren sie nur wenige Jahre im Einsatz. Hersteller ist die Firma Gresser in Regensburg, ein ausgewiesener Spezialist für die Technik klassischer bayerischer Weißbiere.

Die Tanks werden nun einige Wochen in der Brauerei eingelagert und dann gemeinsam mit einem Spezialtank, den zur Zeit die Firma Rieger für uns baut, in den neuen Kellerbereich eingebaut.

Die Band "Fools Garden" wurde für das VIII. Brauerei Rockfestival gebucht und präsentiert sich mit neuem Album "Flashback"

Fools Garden „Flashback“

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Es gibt nicht viele deutsche Bands der 90er, die es über Jahrzehnte geschafft haben, erfolgreich im Musikgeschäft zu bleiben. Ihren größten Hit hatten Fools Garden bekanntlich vor 20 Jahren mit „Lemon Tree“ und auch heute noch gilt der Song als das Aushängeschild und darf auf keinem ihrer Konzerte fehlen.

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Im September – noch unmittelbar in der laufenden Ernte – haben wir unsere Hopfenbauern in der Hallertau besucht um den Hopfen aus der diesjährigen Ernte zu bonitieren und einzelne Partien gezielt kaufen zu können. Unser Hopfen in diesem Jahr kommt unter anderem von Anton Hartung (Hallertauer Tradition) und Anton Wittmann (Hallertauer Mittelfrüher). Beide Hopfen zeichnen sich durch ein sehr frisches, leicht grüngrasig-zitroniges Aroma aus. 

Wegen der sehr ungünstigen klimatischen Bedingungen in diesem Jahr, variieren die aromatischen Qualitäten der einzelnen Partien stärker als üblich. Die vor der Ernte prognostizierten Ernteausfälle haben sich leider bestätigt. Die Einbußen betragen bei einzelnen Sorten bis zu 50%. Neben Ausfällen bei der Erntemenge führen geringe Bitterstoffgehalte (Alphasäure-Anteil) zu zusätzlichen Einbußen. Selbst die wegen der Verknappung deutlich gestiegenen Hopfenpreise können die den Erzeugern entstandenen Ernteverluste kaum ausgleichen.

 


In diesem Jahr wird die Auszeichnung des Landes Nordrheinwestfalen Meister.Werk.NRW erstmals für Brauereien in NRW vergeben. Unsere Brauerei gehört zu den ersten Preisträgern. Die Preisverleihung findet am 22. Oktober in Kaiserswerth bei Düsseldorf statt.

 

 

Die Auszeichnung „Meister.Werk.NRW – Nähe ◦ Verantwortung ◦  Qualität  – Das Brauhandwerk 2015“ wird vom Landesministerium für Klimaschutz, Natur- und Verbraucherschutz NRW an Handwerksbetriebe verliehen, die sich erfolgreich für die besondere Qualität ihrer Produkte und ihrer Betriebsführung eingesetzt haben.

Hierfür wurden die nordrhein-westfälischen Brauereien Ende April diesen Jahres aufgefordert, sich um die Auszeichnung zu bewerben. Abgefragt wurden vom Ministerium detaillierte Informationen zur Bierqualität und deren DLG-Auszeichnung, zum Sortiment, zur guten Betriebsführung, zu Regionalität, guter Handwerklichkeit und Nachhaltigkeit. 

„Wir freuen uns außerordentlich über diese Auszeichnung. Sie ist für uns ein Beleg für die Richtigkeit und Wirksamkeit unseres kontinuierlichen Bestrebens um Qualität, Handwerk und Nachhaltigkeit.“

Die Warburger Brauerei GmbH erzeugt 20.000 hl Bier im Jahr, das ausschließlich unter der eigenen Marke in Ostwestfalen und Nordhessen verkauft wird. Wir sind eine unabhängige und inhabergeführte Privatbrauerei. Als einzige Brauerei Nord- und Mitteldeutschlands sind wir für den Einsatz erneuerbarer Energie in Biererzeugung als „Solarbier®-Brauerei“ ausgezeichnet. Die erneuerbare Energie stammt aus unserem Wasserkraftwerk an der Diemel. 2012 haben wir eine neue Wasserkraftschnecke in Betrieb genommen und den Standort nach dem neusten Kenntnisstand ökologisiert. Unser Wasserkraftwerk zählt zu den modernsten und ökologisch am Weitesten entwickelten Kleinkraftwerken in NRW.

Die Regionalität der Rohstoffe ist ein wichtiger Aspekt unseres Selbstverständnisses. Das Brauwasser fördern wir aus eigenen Brunnen im Diemeltal, die brauereieigene Hefe wird in einer eigenen Hefeanlage fortlaufend gepflegt und erzeugt. Etwa 40% unserer Braugersten stammen von Landwirten vor Ort. Seit 2012 stellen wir mit unserem Bio-Hellen ein Bio-Bier ausschließlich aus regionaler Bio-Braugerste her.

Weitere Information:
www.umwelt.nrw.de/verbraucherschutz-ernaehrung/ernaehrungswirtschaft/meisterwerknrw/

Derzeit ziert ein üppiger Hopfenstrang den Eingang zum Brauereibüro. Die Staude stammt direkt aus Niederlauterbach in  Bayern, wo wir am Donnerstag unsere Hopfenbauern besucht haben. Die Genossenschaft unserer Hopfenpflanzer (IGN) hatte zum Hopfentag eingeladen. Dem jährlichen Treffen der Hopfenbauern, Brauer und Brauwissenschaftler unmittelbar vor der nun anstehenden Hopfenernte. Für die Bauern eine letzte Gelegenheit zum Luftholen, denn die Ernte läuft sechs Wochen beinahe rund um die Uhr. Tagsüber wird der Hopfen im Hopfengarten geschnitten und in die Hopfenhalle gebracht. In der Hopfenhalle steht die hausgroße Pflückmaschine. In sie werden die bis zu 7 Meter hohen Hopfenpflanzen eingelegt und die Hopfendolden mechanisch von Strang und Blattwerk getrennt. Nach der Pflücke kommen die Dolden auf die Horde, wo sie bis spät in die Nacht bei Temperaturen um 65°C getrocknet werden. Das sofortige Trocknen ist notwendig, die wertvollen Hopfenaromen würden sonst in kürzester Zeit zerstört werden.

Hopfenstrang am Brauereibüro

Hopfenstrang am Brauereibüro

Wegen der extremen Trockenheit im Juli steht unseren Hopfen-Pflanzern eine sehr schwierige Ernte bevor. Es werden erhebliche Ertragsverluste befürchtet. Helfen kann nur Regen – wir drücken die Daumen und wünschen unseren Pflanzern dennoch eine reibungslose und am Ende ausreichende Ernte.

http://www.hallertau.info/index.php?StoryID=178&newsid=90756

Blick von oben aus dem Arbeitskorb in einen Hopfengarten

800 Besucher feiern beim 7. Warburger Brauerei-Rockfestival

Etwa 800 Besucher haben am Samstagabend beim 7. Warburger Brauerei-Rockfestival nicht nur die Bands auf der Bühne, sondern auch gemeinsam gefeiert. Höhepunkt war der Auftritt von Kapelle Petra, der die hohen Erwartungen erfüllte ...

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Quelle:Westfalen-Blatt vom 10.08.2015

Liebenau-Ostheim, 03.08.2015

Der Mähdrescher steht am Feld, die Braugerste wiegt sich leicht im Wind. Bio-Landwirt Ludwig Rüdiger (58) erntet heute die zweizeilige Bio-Braugerste Sorte Marthe, die er für die Warburger Brauerei angebaut hat. Auf zwei Schlägen mit insgesamt 2,5 ha steht die Braugerste.

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Nach vielen Arbeitsschritten wird aus dieser Gerste Bier: Michael Kohlscheid, Geschäftsführer der Warburger Brauerei (links) und Landwirt Gerhard Austermühle auf einem Feld an Halser Höhe in Grebenstein. Foto:  Pflug

Nach vielen Arbeitsschritten wird aus dieser Gerste Bier: Michael Kohlschein, Geschäftsführer der Warburger Brauerei (links) und Landwirt Gerhard Austermühle auf einem Feld an Halser Höhe in Grebenstein. Foto:  Pflug

Grebenstein. Sanft wiegen sich die Halme der Gerste auf dem Feld an der Halser Höhe im Wind. Was hier wächst, ist nicht etwa für Tierfutter bestimmt, sondern für die Brauerei.
Das Feld gehört Gerhard Austermühle und seit drei Jahren baut der Grebensteiner hier Braugerste an.

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Quelle: www.hna.de vom 3.8.2015

Slavica Flore führt ab 1. August das traditionsreiche Altstadtlokal weiter

Slavica Flore ist Gastronomin durch und durch. Sie arbeitet bereits seit mehr als zehn Jahren in dieser Branche, kennt die Warburger Gaststätten und deren Besucher.

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Quelle: Westfalen-Blatt vom 30. Juli

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